Projektinformation

Strategien zur Räumlichen Entwicklung der Ostregion

Die Planungsgemeinschaft Ost (PGO)  befasst sich im Auftrag der Landeshauptmänner von Burgenland, Niederösterreich und Wien seit Jahren mit der Ausarbeitung von Strategien zur räumlichen Entwicklung der Ostregion.

So waren im Projekt „SRO“ für Wien und die umgebende Stadtregion Strategien für den planerischen Umgang mit dem Wachstum dieses dynamischen Raumes zu entwickeln. Die Arbeiten an diesem Projekt sind inhaltlich abgeschlossen und sollen in der Folge auf teilregionaler Ebene in einen, gemeinsam mit den Kommunen zu entwickelnden, Umsetzungsprozess einfließen.

SRO_peripher

Das Projekt SRO_peripher beschäftigt sich nun mit dem an die Stadtregion anschließenden Raum, bestehend aus Gemeinden der Bezirke Güssing, Jennersdorf, Oberpullendorf, Oberwart, Waidhofen an der Ybbs, Lilienfeld, Neunkirchen, St. Pölten Land, Scheibbs und Wiener Neustadt.
Diesem Raum, der funktional mit der wachsenden Stadtregion zum Teil eng verflochten ist, sagen Bevölkerungsprognosen eine weit weniger dynamische Entwicklung voraus. Der seit Jahrzehnten andauernde Prozess der Entleerung vieler Teilräume des Planungsgebietes wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen und zusätzlich mit zunehmender Alterung der Bevölkerung überlagern. Bevölkerungsrückgang und Änderungen in der Sozial- und Altersstruktur verstärken den Druck auf die Angebote der Öffentlichen Hand, aber auch privater (Versorgungs-) Unternehmen sowie auf die technische und soziale Infrastruktur. Diese sind vielerorts bereits an Tragfähigkeits- und Wirtschaftlichkeitsgrenzen gestoßen. Der Umgang mit Bevölkerungsrückgang und Alterung und den daraus resultierenden Konsequenzen ist eine der größten Herausforderungen bei der Entwicklung von Strategien zur räumlichen Entwicklung peripherer Regionen.

Im Projekt SRO_peripher sollen, aufbauend Strukturanalysen und Potenzialermittlungen, in Szenarien die möglichen Auswirkungen verschiedener Handlungsoptionen dargestellt werden.

Diese Homepage ist ein Teilergebnis des Projektes und will in erster Linie Handlungsoptionen aufzeigen und diese mit Beispielen aus der Praxis illustrieren. Die EntscheidungsträgerInnen in den Gemeinden und Regionen sollen dadurch bei ihren Überlegungen über die zukünftige Entwicklung unterstützt werden.